Der senseBox-Hackathon 2018: Zwei Tage Hacking und jede Menge Spaß!

Letzte Woche war ganz schön was los am Institut für Geoinformatik! Der Grund: Rund 38 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren nahmen vom 26. bis 28.08. am senseBox-Hackathon zum Thema “Space” teil. In zwei Tagen erarbeiteten sie in Gruppenarbeit Messgeräte, die sie bei einem Testflug in die Höhe stiegen ließen. Der große Hauptgewinn: Das Team mit der besten Projektidee schickt ihr selbst gebautes Messgerät am 13. Oktober in die Stratosphäre!

Ankunft, Teambildung und erste Programmierarbeiten

Nachdem alle Zelte vor dem Ifgi-Gebäude aufgebaut waren, konnten die Teilnehmenden selbstständig das Institut inspizieren und erste technische Geräte ausprobieren.

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Nach einer kleinen Begrüßung wurden die Teams gebildet. Dazu stellten einige Gruppen ihre vorab überlegten Projektideen vor, andere Kinder und Jugendliche konnten sich anschließend nach Interessen und Vorlieben selbst zuordnen. Es ergaben sich folgende neun Teams:

Team JDS: Die drei Brüder wollten mit der senseBox den Feinstaubgehalt in der Höhe messen.

Dream4Green: Ihre Grundidee war es, eigene Umweltdaten ins Web in Echtzeit zu übertragen. Dazu erstellten sie ihre eigene Seite: Dream4Green.de

KeinePanik42: Sie wollten wissen, welche Begebenheiten in der Stratosphäre herrschen und dazu möglichst viele Daten messen. Daher sollte die senseBox mit allen verfügbaren Sensoren ausgestattet und mit einer Kamera mit einem Raspberry Pi erweitert werden.

Arcturus: Die gemischte Gruppe bestehend aus drei 17-Jährigen wollte selbstständig Programmierskills erlernen. Außerdem erstellten sie ein 3D-Modell ihres Messgerätes (Sketchup). Aus zeitlichen Gründen konnte es leider nicht gedruckt werden.

Siata (Science is always the answer): Die fünfköpfige Jungsgruppe wollte ursprünglich eine Ozonmessung durchführen. Da wir keinen passenden Sensor zur Verfügung stellen konnten, änderten sie ihren Plan und wollten ein Universal-Messgerät bauen.

openSpace: Ihr Interesse bestand darin, Daten für die Raumfahrt zu sammeln. Die Messwerte sollten direkt an einen eigenen Server gesendet werden.

DPI Dülmen: Sie wollten ein modulares Messgerät bauen, um einen einfachen Austausch von Sensoren möglichst energieeffizient zu ermöglichen.

Team Robo: Ihnen ging es darum, den Feinstaubgehalt in der Stratosphäre zu erfassen und die Messwerte direkt an die openSenseMap zu senden.

SET (Sonde zum Erforschen von Trockenheit): Ein Raspberry Pi mit einer zum Boden gerichteten schießt jede Minute Fotos von der Erdoberfläche, die vom System nach Farbe analysiert und klassifiziert werden. Brauntöne stehen für Trockenheit, Grüntöne für nicht-trocken. Als Ergänzung war ein Infrarot-Filter zu Erkennung von Pflanzen geplant, das konnte aus zeitlichen Gründen aber leider nicht realisiert werden.

Nach einer kleinen Kennenlernphase starteten Kinder und Jugendlichen hochmotiviert damit, Technologien aus dem Bereich der Photonik wie die senseBox oder Raspberry Pi auszuprobieren. Abends war der Hunger dann groß! Zum Glück spielte das Wetter mit und wir konnten draußen grillen.

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Der zweite Tag: Happy Hacking!

Trotz windiger Nacht im Zelt waren alle morgens gut gelaunt! Nach dem Frühstück gab Klimatologe Dr. Bastian Paas in seinem spannenden Vortrag “Was ist los von hier bis zur Stratosphäre?” einen Einblick in den Aufbau der Atmosphäre. Davon inspiriert arbeiteten die Teams voller Eifer weiter an ihren Projektarbeiten. Neben Hacking stand eine Besichtigung des Virtual Reality-Labs und der Klimastation auf dem Dach des Instituts für Geoinformatik auf dem Programm. Weitere Highlights waren das gemeinsame Pizzaessen sowie die Hörsaal-Disco!

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Das große Finale

Am Finaltag gaben alle Teams nochmal richtig Gas! Nach einer letzten Hacking-Session schickten sie ihre Messgeräte nacheinander in die Luft, um zu schauen, ob ihre Geräte nicht zu schwer für den Ballon sind und auch in der Höhe zuverlässig Daten messen. Besonders cool: Das Fernsehteam von der WDR Lokalzeit Münsterland kam vorbei, um den Testflug zu filmen! Danach wurde es ernst: Jede Gruppe stellte ihr Projekt einer fünfköpfigen Jury vor. Alle Jurymitglieder waren sich einig: Das Gewinnerteam ist SET mit ihrer Sonde zum Erforschen von Trockenheit. Sie wird am 13.10. vor dem Schloss in Münster in die Stratosphäre fliegen!

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Wir möchten uns bei allen Teilnehmenden für ihr großes Engagement und ihre tollen Projektideen bedanken! Uns hat es richtig Spaß gemacht! Außerdem danken wir unseren Kooperationspartnern Reedu und KiMM e.V. sowie den Sponsoren AWS, Westfalen AG, Waterott und items GmbH für die Unterstützung.

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Wir freuen uns schon auf den Stratosphärenflug!

Save the Date: Samstag, der 13.10., um 10 Uhr vor dem Schloss Münster